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	<title>Blog der praxis westend Berlin</title>
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	<description>Kardiologie &#124; Vorsorge &#124; Sportmedizin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 May 2013 22:05:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Olivenöl und Nüsse in Verbindung mit mediterraner Kost schützen gesunde Erwachsene vor Herzinfarkt, Schlaganfall und Herztod</title>
		<link>http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2013/olivenol-nuesse-mediterrane-kost-schuetzen-gesunde-erwachsene-vor-herzinfarkt-schlaganfall-herztod/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 15:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>db</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In dieser Woche erscheint im New England Journal of Medicine eine Untersuchung über die Auswirkungen einer mediterranen Diät mit extra-virgin Olivenöl, mit gemischten Nüssen oder einer fettreduzierten Kontrolle. &#8220;Participants in the two Mediterranean-diet groups received either extra-virgin olive oil (approximately 1 liter per week) or 30 g of mixed nuts per day (15 g of [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2013/olivenol-nuesse-mediterrane-kost-schuetzen-gesunde-erwachsene-vor-herzinfarkt-schlaganfall-herztod/">Olivenöl und Nüsse in Verbindung mit mediterraner Kost schützen gesunde Erwachsene vor Herzinfarkt, Schlaganfall und Herztod</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche erscheint im<a title="The New Enland Journal of Medicine" href="http://www.nejm.org/" target="_blank"> New England Journal of Medicine</a> eine Untersuchung über die Auswirkungen einer mediterranen Diät mit extra-virgin Olivenöl, mit gemischten Nüssen oder einer fettreduzierten Kontrolle.</p>
<p><em>&#8220;Participants in the two Mediterranean-diet groups received either extra-virgin olive oil (approximately 1 liter per week) or 30 g of mixed nuts per day (15 g of walnuts, 7.5 g of hazelnuts, and 7.5 g of almonds) at no cost, and those in the control group received small nonfood gifts. No total calorie restriction was advised, nor was physical activity promoted.&#8221;</em></p>
<p><a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/olivenoel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-131" alt="Olivenoel" src="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/olivenoel.jpg" width="400" height="267" /></a></p>
<p>Knapp 7500 gesunde Menschen zwischen 55 und 80 Jahren, davon 57 % Frauen, wurden knapp fünf Jahre beobachtet. In der Gruppe mit Olivenöl fanden sich in dieser Zeit 96 Endpunkte (<a title="Herzinfarkt im Glossar der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/herzinfarkt/" target="_blank">Herzinfarkt</a>, <a title="Schlaganfall im Glossar der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/schlaganfall/" target="_blank">Schlaganfall</a> oder Tod durch Herz Kreislauferkrankung), in der Gruppe mit den gemischten Nüssen 83 und in der Kontrollgruppe 109. Die Autoren schlussfolgern, dass eine mediterrane Diät mit Olivenöl oder Nüssen das Risiko für ein solches Ereignis signifikant senken kann.</p>
<pre></pre>
<pre>© Foto: panthermedia.net / Markus Mainka</pre>
<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2013/olivenol-nuesse-mediterrane-kost-schuetzen-gesunde-erwachsene-vor-herzinfarkt-schlaganfall-herztod/">Olivenöl und Nüsse in Verbindung mit mediterraner Kost schützen gesunde Erwachsene vor Herzinfarkt, Schlaganfall und Herztod</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Herzschrittmachersysteme erlauben erstmals eine gefahrlose kernspintomographische Diagnostik</title>
		<link>http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2013/neue-herzschrittmachersysteme-erlauben-erstmals-eine-gefahrlose-kernspintomographische-diagnostik/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 16:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>db</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Neben den etablierten Röntgen-, CT- und Ultraschalluntersuchungen hat die kernspintomographische Diagnostik (MRT) eine zentrale Rolle in der medizinischen Bildgebung eingenommen. Die Zahlen der jährlichen Kernspintomographien nehmen weltweit rasant zu. Aktuell werden weltweit mehr als 50 Millionen MRT Untersuchungen durchgeführt. Allein in Deutschland wurden 2009 mehr als 8 Millionen MRT Untersuchungen mit einer jährlichen Steigerungsrate von [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2013/neue-herzschrittmachersysteme-erlauben-erstmals-eine-gefahrlose-kernspintomographische-diagnostik/">Neue Herzschrittmachersysteme erlauben erstmals eine gefahrlose kernspintomographische Diagnostik</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den etablierten Röntgen-, CT- und <a title="Ultraschalluntersuchungen des Hezens in der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie/diagnose-therapie/ultraschall/" target="_blank">Ultraschalluntersuchungen</a> hat die kernspintomographische Diagnostik (MRT) eine zentrale Rolle in der medizinischen Bildgebung eingenommen. Die Zahlen der jährlichen Kernspintomographien nehmen weltweit rasant zu. Aktuell werden weltweit mehr als 50 Millionen <a title="Herz MRT in der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie/diagnose-therapie/herz-mrt/" target="_blank">MRT Untersuchungen</a> durchgeführt. Allein in Deutschland wurden 2009 mehr als 8 Millionen MRT Untersuchungen mit einer jährlichen Steigerungsrate von 6,6% durchgeführt (Zahlen der Barmer Ersatzkasse).  Aktuell erhalten ca 7 % der Patienten in Deutschland mindestens einmal pro Jahr eine MRT Untersuchung. Die Kosten für das Gesundheitssystem sind beträchtlich und belaufen sich auf über 1 Milliarde € pro Jahr.</p>
<h3>Einfluss der MRT auf Herzschrittmacher</h3>
<p>Die MRT ist aktuell das zentrale bildgebende Verfahren zur Erkennung tumoröser und entzündlicher Prozesse sowie musculo-skelettaler Erkrankungen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich 80 % der Indikationen auf diese Anwendungsgebiete (Gehirn/Rücken/untere Extremitäten) erstrecken. Als weiterer Vorteil im klinischen Einsatz kommt hinzu, dass die MRT im Routinebetrieb nahezu frei von Gefährdungen oder schädlichen Nebenwirkungen, z.B. Strahlenbelastungen, für den Patienten ist. Entsprechend der Barmer-Statistik nehmen die Zahlen der Kernspintomographie Untersuchungen ab dem 65. Lebensjahr im Vergleich zu den weiter steigenden CT Untersuchungen signifikant ab. Dies ist insbesondere in Zusammenhang mit  der im Alter zunehmenden  Anzahl von <a title="Herzschrittmacher - Infos im Glossar der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/herzschrittmacher/" target="_blank">Herzschrittmacher</a> Patienten zu erklären, bei denen dieses Untersuchungsverfahren aufgrund der starken magnetischen Felder  bisher kontraindiziert war. Die Magnetfelder können zu einer dauerhaften Schädigung des Aggregates und der Elektroden sowie zu Störungen des Schrittmachers und der Provokation von <a title="Herzrhythmusströrung - Infos im Glossar der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/herzrhythmusstoerung/" target="_blank">Herzrhythmusstörungen</a> führen. Thermische Effekte können zudem zu Verbrennungen und Schäden im Herzmuskel durch die Erwärmung der die Wärme leitenden Elektroden (im Tierversuch bis zu 20° Celsius) verursachen. In der Vergangenheit wurde aufgrund dieser Interaktionen über Todesfälle in den achtziger und neunziger Jahren berichtet und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen eingeleitet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-118" alt="Herzschrittmacher" src="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2013/02/herzschrittmacher.jpg" width="400" height="300" /></p>
<p>Aktuell gibt es in Deutschland mehr als 500.000 Patienten oder Träger von Herzschrittmachern oder Defibrillatoren. Jährlich kommen 70.000 neuimplantierte Systeme hinzu. Entsprechend der statistischen Erhebungen besteht aktuell  bei 50-75 % der Herzschrittmacherpatienten im Laufe der Lebenszeit des Schrittmachersystems eine Indikation zu einer MRT. <strong>Jährlich wird somit ca. 16% der Herzschrittmacherträger eine notwendige MRT aufgrund der Gefahren verweigert.</strong></p>
<h3>Minimierung des MRT Risikos durch neue Herzschrittmacher</h3>
<p>Nach jahrelanger Entwicklung, Tierversuchen und ausführlicher klinischen Erprobung sind jetzt neue Schrittmachersysteme eingeführt, bei denen kernspintomographische Untersuchungen unter bestimmten Voraussetzungen an den Kernspintomographen und die Schrittmacherprogrammierung erlaubt sind. Interne Schaltkreise wurden verändert, so dass die magnetischen Kräfte den Betrieb des Aggregates nicht mehr beeinträchtigen. Zudem wurden ferromagnetische Komponenten beträchtlich reduziert und die Schrittmacherelektroden zusätzlich isoliert. Im Ergebnis konnte die Empfindlichkeit des Schrittmachers und der Elektroden auf die magnetische Anziehung und die thermischen Effekte minimiert werden, so dass eine Störung des Systems sehr unwahrscheinlich ist. Die Geräte können nun die magnetische und thermische Energie ohne Schäden am Aggregat, den Elektroden oder am Herzen aufnehmen.</p>
<p>Zudem sollten der zuweisende Arzt &#8211; insbesondere der Kardiologe und der untersuchende Radiologe &#8211;  mit der Programmierung des Systems, dem Restrisiko und den potentiellen Notfallmaßnahmen während der Untersuchung vertraut sein.</p>
<p>Alle führenden Schrittmacherfirmen bieten nun MRT-taugliche Herzschrittmachersysteme und Elektroden an. Auch kernspintaugliche Defibrillatoren und CRT Systeme (=kardiale Resynchronisationstherapie) sind bereits zugelassen und verfügbar.</p>
<p>Überblick über zur Zeit verfügbare System:</p>
<table style="width: 451px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="160"><b>Hersteller </b></td>
<td valign="top" width="241"><b>Herzschrittmacher </b></td>
<td valign="top" width="155"><b>ICD<br />
Defibrillatoren</b></td>
<td valign="top" width="169"><b>CRT<br />
Schrittmacher</b></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="160">Biotronik</td>
<td valign="top" width="241">Evia<br />
Entovis<br />
Estella<br />
Ecuro</td>
<td valign="top" width="155">Lumax 640<br />
Lumax 740</td>
<td valign="top" width="169">Lumax 640<br />
Lumax 740</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="160">Medtronic</td>
<td valign="top" width="241">EnrythmMRI<br />
AdvisaMRI<br />
EnsuraMRI</td>
<td valign="top" width="155">-</td>
<td valign="top" width="169">-</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="160">Boston Scientific</td>
<td valign="top" width="241">IngenioMRI<br />
AdvantioMRI</td>
<td valign="top" width="155">-</td>
<td valign="top" width="169">-</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="160">St. Jude Medical</td>
<td valign="top" width="241">Accent MRI</td>
<td valign="top" width="155">-</td>
<td valign="top" width="169">-</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Herzschrittmacher-Betreuung in der praxis westend</h3>
<p>Die <i>praxis westend</i> führt seit Jahren führt seit Jahren Implantationen von Herzschrittmachern und Debrillatoren  am Deutschen Herzzentrum durch. Die postoperative Nachsorge und routinemäßigen Kontrolluntersuchungen erfolgen in der <a title="Herzschrittmacher Betreuung in der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie/diagnose-therapie/schrittmacher/" target="_blank">Herzschrittmacher- und Defibrillator Sprechstunde der <i>praxis westend</i></a>.  Aktuell  betreuen wir  ca. 2000 Patienten in unserer Herzschrittmacherambulanz.</p>
<pre></pre>
<pre>Foto: © panthermedia.net / Thomas Wallmeyer</pre>
<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2013/neue-herzschrittmachersysteme-erlauben-erstmals-eine-gefahrlose-kernspintomographische-diagnostik/">Neue Herzschrittmachersysteme erlauben erstmals eine gefahrlose kernspintomographische Diagnostik</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unregelmäßiger Herzschlag – Herzrasen</title>
		<link>http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/unregelmaessiger-herzschlag-herzrasen/</link>
		<comments>http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/unregelmaessiger-herzschlag-herzrasen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2012 08:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bartels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[EKG]]></category>
		<category><![CDATA[Herzerkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Herzrhythmusstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Ultraschall]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhofflimmern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie schnell und wie regelmäßig das eigene Herz schlägt, fühlen wir in aller Regel gar nicht. Bei großer Aufregung, Lampenfieber, bei anstrengender körperlicher Betätigung &#8211; da fühlen wir den Herzschlag, er ist  schnell und kräftig. Manche Menschen fühlen auch &#8220;Extraschläge&#8221;, Aussetzer des Herzens, haben das Gefühl dass das Herz hin und wieder unregelmäßig schlägt :  Herzrhythmusstörungen, [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/unregelmaessiger-herzschlag-herzrasen/">Unregelmäßiger Herzschlag – Herzrasen</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Herzrhythmusstörungen im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar.php?thema=herzrhythmusstoerung" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-91" title="Herz Welle" alt="" src="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/Herz-Welle1-300x185.jpg" width="300" height="185" /></a>Wie schnell und wie regelmäßig das eigene Herz schlägt, fühlen wir in aller Regel gar nicht. Bei großer Aufregung, Lampenfieber, bei anstrengender körperlicher Betätigung &#8211; da fühlen wir den Herzschlag, er ist  schnell und kräftig. Manche Menschen fühlen auch &#8220;Extraschläge&#8221;, Aussetzer des Herzens, haben das Gefühl dass das Herz hin und wieder unregelmäßig schlägt :  <a title="Herzrhythmusstörungen im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/herzrhythmusstoerung/" target="_blank">Herzrhythmusstörungen</a>, die nebenbei bemerkt werden, sind in den meisten Fällen harmlos.</p>
<p id="p2"> Schlägt das Herz bei körperlicher Anstrengung oder sogar in Ruhe  so heftig, dass den Betroffenen schwindelig oder übel wird, sollten sie sich  allerdings unbedingt ärztlich untersuchen lassen. Alarmiert sollte man auch sein, wenn das Herz &#8211; tagsüber oder auch nachts &#8211; scheinbar völlig aus dem Nichts heraus zu rasen beginnt. Ab und zu sind solche Störungen Folge einer bislang unbemerkten Herzkrankheit.</p>
<p id="p3">Die häufigste Herzrhythmusstörung ist das sogenannte <a title="Vorhofflimmern im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/vorhofflimmern/" target="_blank">Vorhofflimmern</a>, von dem laut Deutscher Herzstiftung hierzulande rund eine Million Menschen betroffen sind. Die Vorhöfe ihrer Herzkammern ziehen sich unkontrolliert zusammen, so dass die Blutströmungen durcheinandergeraten und schlimmstenfalls Gerinnsel bilden können. Gelangen diese ins Gehirn, können sie dort einen Schlaganfall verursachen. &#8220;Dank moderner Medikamente und Methoden der Rhythmuskontrolle ist das heute aber weitgehend vermeidbar&#8221;, berichtet der Herzstiftung-Vorstandsvorsitzende Thomas Meinertz.</p>
<p id="p5"><strong>Ursachenforschung per EKG und Ultraschall</strong></p>
<p id="p6">Durch Bluttests und Untersuchungen per <a title="Ultraschall Diagnostik in der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie/diagnose-therapie/ultraschall/" target="_blank">Ultraschall</a> ( nur   in seltenen Fällen Kernspin-Tomographie (MRT) oder   lässt  sich herausfinden, ob die Rhythmusstörungen Folge einer Grundkrankheit sind, die zügig behandelt werden sollte &#8211; beispielsweise Bluthochdruck, Herzklappenfehler, verengte Herzkranzgefäße oder Schilddrüsenüberfunktion .</p>
<p id="p8">Nicht nur Krankheiten, auch äußere Einflüsse können Herzrhythmusstörungen auslösen: dazu zählen  Kalium- oder Magnesiummangel, Alkohol, Koffein, Nikotin, Schlafmangel und Übergewicht. All diese Faktoren könnten für sich genommen zwar keine Herzrhythmusstörungen verursachen. Aber sie bewirkten, dass sich die Spannung der Vorhofwand erhöht, so dass es je nach Veranlagung schneller zu Vorhofflimmern komme. Vorbeugung bietet ein  gesunder Lebensstil, der Ruhe und Bewegung sowie Belastung und Entspannung ins Gleichgewicht bringt.</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/unregelmaessiger-herzschlag-herzrasen/">Unregelmäßiger Herzschlag – Herzrasen</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CT oder MRT: Orientierungshilfe zur Herzbildgebung</title>
		<link>http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/ct-oder-mrt-orientierungshilfe-zur-herzbildgebung/</link>
		<comments>http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/ct-oder-mrt-orientierungshilfe-zur-herzbildgebung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bartels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MRT Herz Praxis Westend DHZB]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#160; Zum ersten Mal haben die Fachgesellschaften der Kardiologen und Radiologen gemeinsame Konsensus-Empfehlungen erarbeitet, in denen der Stellenwert von CT und MRT bei Herzerkrankungen bewertet wird. Insgesamt wurden für das CT nur sechs Mal und für das MRT 33 Mal die höchste Bewertung I1 ( Zuverlässig einsetzbar und anderen Verfahren überlegen)vergeben.  Die Bildgebung des Herzens mittels [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/ct-oder-mrt-orientierungshilfe-zur-herzbildgebung/">CT oder MRT: Orientierungshilfe zur Herzbildgebung</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-82" title="Herz MRT" alt="Herz MRT" src="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Herz-MRT-300x162.png" width="300" height="162" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum ersten Mal haben die Fachgesellschaften der Kardiologen und Radiologen gemeinsame Konsensus-Empfehlungen erarbeitet, in denen der Stellenwert von CT und MRT bei Herzerkrankungen bewertet wird.</strong></p>
<p><strong>Insgesamt wurden für das CT nur sechs Mal und für das MRT 33 Mal die höchste Bewertung I1 ( Zuverlässig einsetzbar und anderen Verfahren überlegen)vergeben. </strong></p>
<p>Die Bildgebung des Herzens mittels Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung vollzogen. Die PRAXIS WESTEND führt seit Jahren ergänzend zu der sonographischen Bildgebung <a title="Herz MRT in der praxis westend berlin" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie/diagnose-therapie/herz-mrt/" target="_blank">MRT-Untersuchungen des Herzens</a> durch.<br />
Die Darstellungsmöglichkeiten haben sich dabei enorm verbessert. Beide Verfahren sind hinsichtlich ihrer klinischen Anwendung intensiv evaluiert worden. Sie werden immer breiter eingesetzt.</p>
<p>Doch beide Untersuchungsmethoden sind auch technisch anspruchsvoll, teuer und mit Nachteilen verbunden, etwa mit Strahlenbelastung bei der CT.</p>
<p>Deswegen sollte man &#8220;sich genau überlegen, bei welcher klinischen Fragestellung welches Verfahren den besten Beitrag liefern kann&#8221;, so der Kardiologe Professor Stephan Achenbach aus Gießen für die Klinische Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) bei einer Pressekonferenz auf der DGK-Jahrestagung.</p>
<p>Über diese Fragestellung informieren nun erstmals <a title="Konsensusempfehlungen der DRG/DGK/DGPK zum Einsatz der Herzbildgebung mit Computertomographie und Magnetresonanztomographie in: &quot;Der Kardiologe Volume 6, Number 2 (2012), 105-125&quot;" href="http://www.springerlink.com/content/hk8231436rm086nr/" target="_blank">Konsensus-Empfehlungen</a>, welche von den Fachgesellschaften der Kardiologen, Kinderkardiologen und Radiologen gemeinsam erarbeitet und nun zeitgleich in den Organen der Fachgesellschaften publiziert wurden.</p>
<h3>Konsensus bahnbrechend</h3>
<p>Professor Eckart Fleck, Deutsches Herzzentrum Berlin und DGK-Pressesprecher, nennt diesen interdisziplinären Konsens bahnbrechend: &#8220;Das Konsensus-Papier bewertet jetzt jeweils klar, ob CT oder MRT für eine spezielle Fragestellung das Verfahren der ersten Wahl ist, einen sinnvollen Beitrag liefern kann, oder aber gar nicht oder nur eingesetzt werden soll, wenn andere bildgebende Verfahren zu keiner eindeutigen Diagnose führen.&#8221;</p>
<p>Auch von radiologischer Seite zeigte man sich zufrieden. &#8220;Das war eine hervorragende interdisziplinäre Kooperation. Wir sind sehr froh über dieses umfassende Werk, welches dezidierte Auskunft über den Stellenwert von CT und MRT bei 110 klinischen Szenarien gibt&#8221;, so Professor Roman Fischbach aus Hamburg.</p>
<p>&#8220;Wir haben die ganze klinische Kardiologie in Raster zerlegt und sind dann von großen Erkrankungsgruppen ausgegangen, um für einzelne Krankheitsbilder bzw. Fragestellungen konkrete Empfehlungen auszusprechen&#8221;, erläuterte Achenbach.</p>
<p>Dabei wurden CT und MRT von kleinen Expertengruppen für jedes klinische Szenario &#8211; asymptomatisch, symptomatisch, bereits therapiert &#8211; nach folgendem Muster bewertet:</p>
<p><strong>I1:</strong> Zuverlässig einsetzbar und anderen Verfahren überlegen</p>
<p><strong>I2:</strong> Diagnostische Genauigkeit vergleichbar mit anderen Verfahren</p>
<p><strong>I3:</strong> Einsatz möglich und validiert, Indikation aber nur in Einzelfällen gegeben</p>
<p><strong>U:</strong> Unklare Indikation</p>
<p><strong>K: </strong>Keine Indikation</p>
<h3>CT und MRT gezielter einsetzen</h3>
<p>Das Konsensus-Papier wird nach Achenbachs Einschätzung nicht dazu führen, dass der Einsatz von CT und MRT ausgeweitet wird, sondern eher, dass die Verfahren wesentlich gezielter eingesetzt werden.</p>
<p>&#8220;Eines unserer Ziele war, einem überbordenden Einsatz der Verfahren einen Riegel vorzuschieben. Wir waren sehr kritisch und zurückhaltend in der Bewertung, und das hat uns auch schon Protestbriefe einiger Kollegen eingebracht&#8221;, so Achenbach.</p>
<p>Insgesamt wurden für das CT nur sechs Mal und für das MRT 33 Mal die höchste Bewertung I1 vergeben.</p>
<p>In der KHK-Diagnostik haben beide Verfahren im Screening ein K: keine Indikation.</p>
<p>Für die Bestimmung des Koronarkalks nennt das Papier nur eine kleine Nischenindikation als mögliche Alternative zur Risikostratifizierung bei Patienten mit intermediärem KHK-Risiko, nicht jedoch bei Patienten mit hohem oder niedrigem KHK-Risiko.</p>
<p>Nach Ansicht der Experten ist diese Methode nicht zukunftsträchtig. Als Methode der Wahl wurde das CT z.B. in folgenden Situationen bewertet: Aortendissektion, Lungenembolie, Koronaranomalien, Darstellung der Koronarvenen vor biventrikulärer Schrittmacherimplantation, Aortenklappe vor TAVI.</p>
<p>Die MRT ist die überlegene bildgebende Methode unter anderem bei der Abklärung von Myokarderkrankungen, bei Perikarditis, in der Vitalitätsdiagnostik bei schlechter Pumpfunktion, in der Abklärung kardialer Raumforderungen als Emboliequelle sowie bei zahlreichen Fragestellungen bei Anomalien der Semilunarklappen.</p>
<h3>Wertvolle Orientierungshilfe</h3>
<p>Das Konsensus-Papier bietet eine wertvolle Orientierungshilfe für Experten und Zuweiser, aber auch für Krankenhaus- und Kostenträger, betonte Fischbach.</p>
<p>Denn künftig werde zweifellos auch über die Entgelte verhandelt werden müssen, erklärte Fleck. Bisher gibt es für diese bahnbrechenden Methoden keine gesonderten Honorare.</p>
<p>Dabei zeigt schon heute beispielsweise das Euro-MRT-Register, dass ein Leitlinien-gerechter MRT-Einsatz Kosten spart, weil er 30 bis 40 Prozent der teureren <a title="Herzkatheter Untersuchungen in der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie/diagnose-therapie/herzkatheter/" target="_blank">Herzkatheter-Untersuchungen</a> überflüssig macht, ergänzte Dr. Heiko Mahrholdt aus Stuttgart.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, dass die Leitlinien sehr solide und auf umfassender Literatur begründet sind, betonte Fleck.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.springermedizin.de/" target="_blank">www.springermedizin.de</a></em></p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/ct-oder-mrt-orientierungshilfe-zur-herzbildgebung/">CT oder MRT: Orientierungshilfe zur Herzbildgebung</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Nahezu die Hälfte der Deutschen sind an Bluthochdruck erkrankt !</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 21:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bartels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[arterielle Hypertonie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Dem Blutdruck kommt für  ein langes, aktives und gesundes Leben eine große Bedeutung zu : ein erhöhter Blutdruck ist gefährlich und sehr häufig. Die Häufigkeit:  Die arterielle Hypertonie tritt bereits bei Jüngeren auf. In der Altersgruppe zwischen 25 und 29 Jahren ist der Druck in den Gefäßen bei etwa jeder zehnten Frau und etwa jedem [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/nahezu-die-halefte-der-deutschen-sind-an-bluthochdruck-erkrankt/">Nahezu die Hälfte der Deutschen sind an Bluthochdruck erkrankt !</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Bluthochdruck.jpg"><img class=" wp-image-75 aligncenter" title="Bluthochdruck" alt="Bluthochdruck" src="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Bluthochdruck-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Dem Blutdruck kommt für  ein langes, aktives und gesundes Leben eine große Bedeutung zu : ein <a title="Bluthochdruck  im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/bluthochdruck/" target="_blank">erhöhter Blutdruck</a> ist gefährlich und sehr häufig.<br />
<strong><em>Die Häufigkeit</em>:</strong>  Die arterielle Hypertonie tritt bereits bei Jüngeren auf. In der Altersgruppe zwischen 25 und 29 Jahren ist der Druck in den Gefäßen bei etwa jeder zehnten Frau und etwa jedem vierten Mann zu hoch. Mit steigendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit des Bluthochdrucks stark zu. Bei den über 60-Jährigen weist nur noch etwa jeder Vierte normale Blutdruckwerte auf – 3 von 4 Menschen über 60 haben einen zu hohen Blutdruck.<br />
<strong><em>Die Gefährlichkeit</em>:</strong> Die arterielle Hypertonie ist für einen Großteil der Todesfälle in den Industrieländern verantwortlich. Nicht nur Todesfälle, sondern vor allem Herzerkrankungen , Schlaganfall, Demenz und Nierenerkrankungen sind zu erheblichen Teilen Folge eines nicht erkannten oder nicht behandelten Bluthochdrucks.<br />
<strong><em>Die gute Nachricht:</em></strong> Hoher Blutdruck kann perfekt behandelt werden. Die Behandlung ist schonend und gut verträglich<br />
&#8230;und &#8230;<br />
<strong>mit einem optimal behandelten Bluthochdruck ist die Lebenserwartung normal !</strong></p>
<p>Als Kardiologen sind wir, <a title="Ärzte der praxis westend - Kardiologen und Internisten" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie/aerzte/" target="_blank">die Fachärzte der praxis westend</a>, Spezialisten für die Diagnostik und Therapie von  Bluthochdruck. Aus unseren täglichen Gesprächen informieren wir Sie hier über 10 grundlegende Fragen zu hohem Blutdruck. Vorab aber der wichtigste Rat:</p>
<p><em><strong>M</strong><strong>essen Sie Ihren Blutdruck oder lassen Sie ihn messen, am besten einmal / Jahr!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Zehn Fragen und Antworten  zu hohem Blutdruck</strong></p>
<dl class="wp-caption aligncenter" id="attachment_75" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zum Bluthochdruck</dd>
</dl>
<p><strong>1. Was ist Bluthochdruck?</strong><br />
Bluthochdruck ist eine Erkrankung des Gefäßsystems, bei der die Blutdruckwerte dauerhaft zu hoch sind. Ärzte sprechen in diesem Fall von Hypertonie oder arterieller Hypertonie. Bei 90 Prozent der Hypertoniker ist eine organische Ursache nicht erkennbar. Diese Art des Bluthochdrucks wird essentielle Hypertonie genannt oder auch primäre Hypertonie.<br />
Sekundäre Hypertonie    Bei etwa 10 Prozent der Betroffenen sind organische Erkrankungen wie zum Beispiel die Verengung der Nierenarterien die Ursache dafür, dass der Blutdruck zu hoch ist. Ärzte sprechen dann von nicht essentieller Hypertonie oder sekundärer Hypertonie. In diesen Fällen sollte soweit möglich zunächst die zugrunde liegende Erkrankung behandelt werden. Bei manchen Betroffenen sinkt bereits dadurch der Blutdruck auf einen normalen Wert.<br />
<strong>2. Warum ist Bluthochdruck so gefährlich?</strong><br />
Bluthochdruck schädigt Organe:  Bluthochdruck schädigt im Laufe der Jahre wichtige Organe wie das Herz, die Herzkranzgefäße, das Gehirn, die Nieren und die Blutgefäße. Die Folge können lebensbedrohliche Krankheiten sein wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Das wichtigste Ziel bei der Behandlung von Bluthochdruck ist deshalb die dauerhafte Senkung des Blutdrucks auf einen normalen Wert. Das beugt der Schädigung der Organe vor und trägt dazu bei, einen z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verhindern.<br />
<strong>3. Woher kommt Bluthochdruck?</strong><br />
Die Ursachen: Im menschlichen Körper wird der Blutdruck durch einen sehr komplexen Mechanismus reguliert. Dabei treten biochemische Botenstoffe, Organe, Blutgefäße und das Nervensystem miteinander in Wechselwirkung. Dieser Mechanismus ist bis heute nur teilweise erforscht. Die Ärzte wissen nur lückenhaft, an welchen Stellen dieser Mechanismus so gestört wird, so  dass Bluthochdruck entsteht. Das heißt, die körperlichen Ursachen für den zu hohen Blutdruck sind bis heute nicht bekannt.<br />
Die begünstigenden Faktoren: In zahlreichen Studien haben Forscher herausgefunden, welche Umstände Bluthochdruck begünstigen. Dazu tragen in erster Linie die Erbanlagen und der persönliche Lebensstil bei. Es sind vor allem vier Faktoren, die zu Bluthochdruck führen: zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress.</p>
<p><strong>4. Wie stellt ein Arzt Bluthochdruck fest?</strong><br />
Eine einmalige Messung reicht nicht: Bei allgemeinen Tests und Routineuntersuchungen wird häufig auch der Blutdruck gemessen. Entdeckt ein Arzt dabei zu hohe Werte, wird er in aller Regel weitere Untersuchungen vornehmen. Durch eine einzige Blutdruckmessung lässt sich Bluthochdruck nicht feststellen. Dazu sind mindestens drei Blutdruckmessungen an zwei verschiedenen Tagen notwendig. Der Arzt wird außerdem die Werte berücksichtigen, die ein Patient zu Hause selbst gemessen hat. Bestehen dann noch Zweifel, kann er eine 24-Stunden-Blutdruckmessung durchführen. Alle Werte zusammen zeigen dem Arzt, ob ein Patient Bluthochdruck hat und wie schwer die Krankheit ausgeprägt ist.<br />
<strong>5. Ab welchem Wert ist der Blutdruck zu hoch?</strong><br />
Normaler Blutdruck: Ein Blutdruck von 120 / 80 mm Hg ist normal. Niedrigere Werte sind optimal. Auch Werte zwischen 120 / 80 mm Hg und 129 / 84 mm Hg sind normal. Liegt ein Blutdruck zwischen 130 / 85 mm Hg und 139 / 89 mm Hg, so gilt das als „hoch normal“. Das heißt, er ist zwar ein wenig zu hoch, aber noch normal.<br />
Hypertonie : Erst ab einem Wert von 140 / 90 mm Hg und höher spricht ein Arzt von Hypertonie. Blutdruckwerte zwischen 140 / 90 mm Hg und 159 / 99 mm Hg werden als leichte Hypertonie bezeichnet. Ein Blutdruck zwischen 160 / 100 mm Hg und 179 / 109 mm Hg ist mittelschwer. Noch höhere Werte werden als schwere Hypertonie eingeordnet.<br />
Isolierte systolische Hypertonie : Andere Werte finden sich bei der so genannten isolierten systolischen Hypertonie. Bei dieser Form des Bluthochdrucks liegt der obere Blutdruck bei 140 mm Hg und höher, während der untere niedriger als 90 mm Hg ist. Isolierte systolische Hypertonie kommt vor allem bei älteren Menschen vor.<br />
<strong>6. Was können Betroffene gegen Bluthochdruck tun?</strong><br />
Gesund durchs Leben : Das wichtigste und wirksamste Mittel gegen Bluthochdruck ist eine gesunde Lebensweise. Das bedeutet für viele Betroffene eine massive Änderung ihres gewohnten Lebens. Doch es lohnt sich. Denn durch eine gesunde Lebensweise kann eine leichte Hypertonie oft schon auf normale Werte sinken. Erkrankte mit einer schwereren Form der Hypertonie können durch einen gesunden Lebensstil erreichen, dass sie möglichst wenig Medikamente nehmen müssen.<br />
Die wichtigsten Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil<br />
•    Normalgewicht anstreben<br />
•    mäßiger Alkoholgenuss<br />
•    wenig Kochsalz zu sich nehmen<br />
•    gesunde Ernährung<br />
•    Verzicht auf Nikotin<br />
•    regelmäßige körperliche Betätigung<br />
•    regelmäßiger Tagesablauf mit Pausen für Erholung und Entspannung</p>
<p>Jeder Hypertoniker sollte so viel wie möglich von diesen Empfehlungen umsetzen. Das gelingt sicher nicht auf Anhieb. Doch im Laufe der Zeit haben es schon viele Bluthochdruck-Erkrankte geschafft, ihre Werte durch einen gesunden Lebensstil deutlich zu senken.<br />
<strong>7. Wann sind Medikamente notwendig?</strong><br />
Lebensumstellung abwarten : Wird bei einem Menschen eine schwere Hypertonie festgestellt, dann sollte er sofort Medikamente zur Blutdrucksenkung einnehmen. Lautet die Diagnose dagegen leichte oder mittelschwere Hypertonie, dann sollten die Betroffenen zunächst möglichst viele der Empfehlungen für ein gesundes Leben umsetzen. Im Laufe der ersten drei Monate nach der Lebensumstellung sinkt bei manchen Betroffenen der Blutdruck schon soweit, dass Medikamente nicht notwendig sind. Hat ein Hypertoniker nach drei Monaten keine unbedenklichen Werte erreicht, sind in aller Regel Medikamente zur Blutdrucksenkung notwendig.<br />
Gesamtrisiko ausschlaggebend : Die <a title="Deutsche Hochdruckliga Website" href="http://www.hochdruckliga.de" target="_blank">Deutsche Hochdruckliga</a>  empfiehlt, die Therapie ihrer Hochdruckpatienten vom Gesamtrisiko abhängig zu machen. Das bedeutet, dass nicht nur die Blutdruckwerte berücksichtigt werden, sondern auch alle Faktoren, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Dazu gehören beispielsweise weitere Erkrankungen wie Diabetes, außerdem die familiäre Vorbelastung und bereits vorhandene Beeinträchtigungen der Organe. Je mehr Risikofaktoren zusammen kommen, desto niedriger sollte der Blutdruck sein und durch Medikamente entsprechend gesenkt werden.<br />
<strong>8. Wie lange müssen Medikamente eingenommen werden?</strong><br />
Bluthochdruck ist nicht heilbar : Die Arzneimittel senken den Blutdruck, aber sie können die Hypertonie nicht heilen. Nimmt ein Hochdruckkranker keine Blutdrucksenker mehr, steigt in aller Regel sein Blutdruck wieder. Viele Betroffene müssen für den Rest ihres Lebens Medikamente nehmen. Nur so können sie lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Durch die regelmäßige Einnahme der Medikamente können Hypertoniker das Fortschreiten der Erkrankung verhindern und meist ein ganz normales Leben führen. Ein Hochdruckkranker sollte auf keinen Fall seine Medikamente ohne Rücksprache mit dem Arzt absetzen. Das kann zu gefährlichen Blutdruckschwankungen führen.<br />
<strong>9. Warum müssen Betroffene oft mehrere Tabletten nehmen?</strong><br />
Komplexer Mechanismus : Der Blutdruck des Menschen wird von mehreren sehr unterschiedlichen Faktoren reguliert. Dazu gehören die Spannung der Blutgefäßwände, der Salz-Wasser-Haushalt des Körpers und das Zusammenwirken mehrerer biochemischer Regelsysteme. Derzeit empfiehlt die Deutsche Hochdruckliga zur Blutdrucksenkung fünf Wirkstoffe, die an unterschiedlichen Stellen in die Blutdruckregulation eingreifen.<br />
Körper steuert gegen : Zwei von drei Hypertonikern brauchen mindestens zwei Wirkstoffe zur Senkung ihres Blutdrucks. Ob ein, zwei oder drei Wirkstoffe notwendig sind und in welcher Dosierung, kann ein Arzt auf den ersten Blick häufig nicht feststellen. Denn jeder Körper reagiert anders. Der menschliche Organismus betrachtet einen über längere Zeit erhöhten Blutdruck als normal. Sinkt er, so aktiviert der Körper zahlreiche Mechanismen, um wieder das alte Niveau zu erreichen. Erweitert zum Beispiel ein Medikament die Gefäße, so kann der Herzschlag ansteigen oder der Körper hält Salz und Wasser zurück, um den Druck wieder zu heben.<br />
Wirkung abwarten : Wenn ein Arzt zu Beginn der Behandlung einen Blutdrucksenker oder eine Kombination verordnet, muss er abwarten, wie der Körper seines Patienten reagiert. Ist die Blutdrucksenkung nicht ausreichend oder sinkt der Druck nicht, so muss er nicht selten eine andere Kombination oder eine höhere Dosierung verordnen, bis der Blutdruck richtig eingestellt ist.<br />
<strong>10. Welche Nebenwirkungen gibt es?</strong><br />
Effizient und nebenwirkungsarm : Das oberste Ziel der Behandlung von Bluthochdruck-Erkrankten ist die effiziente und nebenwirkungsarme Senkung des Blutdrucks. Jede medikamentöse Therapie hat unerwünschte Nebenwirkungen, das gilt auch für Blutdrucksenker. Doch deren Nutzen überwiegt bei weitem, denn sie senken den Blutdruck und damit das Risiko für Folgeerkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt. Wie oft Nebenwirkungen vorkommen ist sehr unterschiedlich und unter anderem von der Art des Arzneimittels abhängig. Bei allen derzeit verfügbaren blutdrucksenkenden Medikamenten können Nebenwirkungen auftreten.<br />
Typische Nebenwirkungen von blutdrucksenkenden Medikamenten<br />
<em>Alle blutdrucksenkenden Medikamente</em><br />
•    Schwindel, Benommenheit, Blutdruckabfall<br />
•    Allergien, Hautreaktionen<br />
•    Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Verstopfung oder Durchfall<br />
<em>ACE-Hemmer</em> ( z.B.Ramipril, Enalapril, Lisinopril, Captopril)<br />
•    trockener Reizhusten<br />
•    Angioödem (Hautschwellung)<br />
•    Anstieg des Kaliumspiegels im Blut<br />
<em>AT1-Antagonist</em> (z.B. Candesartan, Valsartan, Lorsatan, Telmisartan)<br />
•    insgesamt sehr gute Verträglichkeit<br />
•    Husten (selten)<br />
•    Angioödem (Hautschwellung)<br />
•    Anstieg des Kaliumspiegels im Blut<br />
<em>Kalziumantagonisten</em> (z.B. Amlodipin , Nifedipin, Verapamil)<br />
•    Hautrötung mit Wärmegefühl (Flush)<br />
•    Palpitationen (stark empfundener Herzschlag)<br />
•    Kopfschmerzen<br />
•    Verlangsamung der Herzfrequenz (nur bei Non-Dihydropyridinen wie Verapamil, Diltiazem)<br />
•    Wasseransammlungen (Ödeme) im Unterschenkel und Knöchelbereich<br />
<em>Betablocker</em> (z.B. Metoprolol, Bisoprolol, Nebivolol, Carvedilol)<br />
•    Verengung der Bronchien<br />
•    Verlangsamung der Herzfrequenz<br />
•    Verschlechterung bestehender Durchblutungsstörungen der Extremitäten<br />
•    Müdigkeit, Schlafstörungen<br />
•    sexuelle Funktions- oder Potenzstörungen<br />
•    negative Beeinflussung des Zuckerstoffwechsels<br />
<em>Thiaziddiuretika</em> (z.B. Hydrochlorothiazid, Torasemid, Indapamid)<br />
•    Abfall des Natrium- und/oder Kaliumspiegles im Blut<br />
•    Anstieg des Harnsäurespiegels im Blut, Gicht<br />
•    Verschlechterung des Zuckerstoffwechsels<br />
•    Mundtrockenheit, Durst</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/nahezu-die-halefte-der-deutschen-sind-an-bluthochdruck-erkrankt/">Nahezu die Hälfte der Deutschen sind an Bluthochdruck erkrankt !</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kardiologen wehren sich gegen AOK-Vorwurf der Geldverschwendung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bartels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AOK]]></category>
		<category><![CDATA[Geldverschwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Kardiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wartezeit Facharzttermin]]></category>
		<category><![CDATA[€]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#160; Kardiologen wehren sich gegen AOK-Vorwurf der Geldverschwendung Stellungnahme von Dr. Heribert Brück, Pressesprecher des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen (BNK), mit Verweis auf die OECDStudie „Health at a Glance 2011“. Seit geraumer Zeit tauchen in den Medien regelmäßig Behauptungen von Kassenvertretern auf, mit denen unseres Erachtens vorrangig die Ärzteschaft in Misskredit gebracht werden soll. Jüngstes Beispiel [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/kardiologen-wehren-sich-gegen-aok-vorwurf-der-geldverschwendung/">Kardiologen wehren sich gegen AOK-Vorwurf der Geldverschwendung</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-71" title="Verwaltungskosten des deutschen Gesundheitsystems in der Kritik" src="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/geldverschwendung.jpg" alt="" width="220" height="142" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kardiologen wehren sich gegen AOK-Vorwurf der Geldverschwendung</strong></p>
<p>Stellungnahme von <em>Dr. Heribert Brück, Pressesprecher des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen</em> (BNK), mit Verweis auf die OECDStudie „Health at a Glance 2011“.</p>
<p>Seit geraumer Zeit tauchen in den Medien regelmäßig Behauptungen von Kassenvertretern auf, mit denen unseres Erachtens vorrangig die Ärzteschaft in Misskredit gebracht werden soll.</p>
<p>Jüngstes Beispiel ist folgende Aussage des Vorstandsmitgliedes des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh: <em>„In Deutschland versickern Milliarden bei Ärzten oder in Krankenhäusern, ohne dass dies einen spürbaren Nutzen für die Patienten bringt.“</em></p>
<p>Mit diesen Worten wird Herr Deh in einem am vergangenen Freitag in der Augsburger Allgemeinen veröffentlichten Artikel zitiert. Wir stellen fest, dass hier wieder einmal ohne belegbare Zahlen diffamierende Behauptungen aufgestellt wurden und diese anschließend ohne weitere Nachfrage sowie unkommentiert ihren Weg in die Öffentlichkeit fanden.</p>
<p>Um das Niveau der Diskussion zu heben, sozusagen vom Bauch zum Kopf, möchte der BNK deshalb auf die Ergebnisse der aktuellen OECD-Studie „Health at A Glance 2011“ hinweisen.</p>
<p>Der im November 2011 veröffentlichte Bericht liefert unter anderem Vergleichsdaten zur Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme in den OECD-Ländern.Unbestritten ist, dass die Kosten für das Gesundheitswesen in der gesamtenOECD steigen.</p>
<p>Erfreulich gut steht im internationalen Vergleich jedoch Deutschland da: Während die gesamten Gesundheitsausgaben im Zeitraum 2000 bis 2009 hierzulande jährlich um 2,0 % stiegen, ergab sich im OECDDurchschnitt ein Anstieg von 4,0 % pro Jahr.</p>
<p>Damit belegt Deutschland Platz 28 von 34.   Die ambulante Versorgung betreffend wurde für Deutschland sogar nur ein Kostenanstieg von 1,9 % ermittelt, für den OECD-Durchschnitt von 3,4 %. Hier liegen wir auf Platz 18 von 23 bewerteten Ländern. Anzumerken ist außerdem, dass der Anteil der ambulanten Versorgung an den Kosten in Deutschland unterdurchschnittlich ist: er beträgt bei uns 29 %, im Durchschnitt 33%.</p>
<p>Platz 1 belegt Deutschland bei den Wartezeiten auf Facharzttermine – diese sind in keinem Land kürzer.</p>
<p>Und auch hinsichtlich des Zugangs zur ärztlichen Versorgung in Abhängigkeit vom Einkommen schneidet unser System mit Platz 3 von 15 sehr gut ab.</p>
<p>Ganz anders gestaltet sich jedoch der Blick auf die Verwaltungskosten, wo Deutschland auf Platz 3 von 23 mit an der Spitze steht: Der Anteil dieser Kosten an den Gesamtausgaben beträgt bei uns rund 5,5 % gegenüber 3,0 % im OECD-Durchschnitt.</p>
<p><strong>Es zeigt sich also, dass das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich weitaus besser dasteht und auch kostengünstiger ist, als dies von Politikern und Kassenvertretern gerne dargestellt wird.</strong></p>
<p>Zu verdanken ist dies der unbeirrten Arbeit der Ärzteschaft. Lediglich bei den Verwaltungskosten ist reichlich Einsparpotenzial vorhanden. Was wir uns fragen: Kennen die Verantwortlichen diese Zahlen nicht? Oder versuchen sie ganz bewusst die Öffentlichkeit zu täuschen? Beides wäre zu verurteilen und man dürfte zurecht anzweifeln, ob derart verantwortungsvolle und hoch dotierte Positionen, in denen Glaubwürdigkeit das Maß aller Dinge sein sollte, noch mit den richtigen Personen besetzt sind.</p>
<p>Dr. med. Heribert Brück – Erkelenz, 30. Januar 2012</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Krankenkassen: <a title="AOK kritisiert Geldverschwendung - Augsburger Allgemeine Zeitung" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/AOK-kritisiert-Geldverschwendungid18505121. html " target="_blank">AOK kritisiert Geldverschwendung</a><br />
<a title="OECD Studie &quot;Health at a glance 2011&quot; " href="http://www.oecd-ilibrary.org/social-issues-migration-health/health-at-a-glance-2011_health_glance-2011-en" target="_blank">„OECD Health at a Glance 2011“ <br />
</a><br />
Kurzinformation BNK BNK – Bundesverband Niedergelassener Kardiologen e.V. Der BNK mit Sitz in München ist der größte Kardiologenverband auf vertragsärztlicher Ebene in Deutschland. Er hat derzeit rund 1.200 Mitglieder und repräsentiert damit über 90 Prozent der kardiologischen Praxen. Die Ziele und Interessen der Mitglieder werden vom Vorstand und den Beauftragten für besondere Aufgabenbereiche übernommen. Weitere Informationen: <a href="http://www.bnk.de" rel="nofollow nofollow" target="_blank">www.bnk.de</a> und <a href="http://www.bnk-service.de" rel="nofollow nofollow" target="_blank">www.bnk-service.de</a></p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/kardiologen-wehren-sich-gegen-aok-vorwurf-der-geldverschwendung/">Kardiologen wehren sich gegen AOK-Vorwurf der Geldverschwendung</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Altern beinflussen &#8211; wer gesund lebt und Risikofaktoren rechtzeitig erkennt, lebt besser und länger</title>
		<link>http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/das-altern-beinflussen-wer-gesund-lebt-und-risikofaktoren-rechtzeitig-erkennt-lebt-besser-und-laenger/</link>
		<comments>http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/das-altern-beinflussen-wer-gesund-lebt-und-risikofaktoren-rechtzeitig-erkennt-lebt-besser-und-laenger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bartels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorgeuntersuchung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/?p=53</guid>
		<description><![CDATA[<p>Für die meisten Menschen wird es irgendwann nach dem 40. Geburtstag zu einem Gedanken und nach dem 50. Geburtstag zu einer Gewissheit: der Alterungsprozess betrifft auch mich persönlich. Alle Lebewesen unterliegen einem biologischen Alterungsprozess. Alt zu werden und dabei jung zu bleiben ist der Wunsch der meisten Menschen. Der Erhalt der Jugend und  Lebensverlängerung sind [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/das-altern-beinflussen-wer-gesund-lebt-und-risikofaktoren-rechtzeitig-erkennt-lebt-besser-und-laenger/">Das Altern beinflussen &#8211; wer gesund lebt und Risikofaktoren rechtzeitig erkennt, lebt besser und länger</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_58" class="wp-caption aligncenter" style="width: 259px"><a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/18124707.DSC_0152aforweb11.jpg"><img class="size-medium wp-image-58" title="18124707.DSC_0152aforweb[1]" alt="" src="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/18124707.DSC_0152aforweb11-249x300.jpg" width="249" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Ach, alles trägt man leicht, ist man nur jung, // Nur jung noch und gesund!&#8221; &#8211; Annette von Droste-Hülshoff</p></div>Für die meisten Menschen wird es irgendwann nach dem 40. Geburtstag zu einem Gedanken und nach dem 50. Geburtstag zu einer Gewissheit: der Alterungsprozess betrifft auch mich persönlich.</p>
<p>Alle Lebewesen unterliegen einem biologischen Alterungsprozess. Alt zu werden und dabei jung zu bleiben ist der Wunsch der meisten Menschen. Der Erhalt der Jugend und  Lebensverlängerung sind uralte Menschheitsträume, die sich in einer Vielzahl mythischer oder religiöser Überlieferungen wiederfinden.</p>
<p>Nun werden wir bereits immer älter : In Mitteleuropa ist die Lebenserwartung seit 1840 etwa um 40 Jahre gewachsen.</p>
<p>Fortschritte der letzten 100 Jahre  in unserem Kulturkreis in Hygiene, Ernährung und Medizin und vor allem Faktoren wie Friedenszeit, gestiegenes Einkommen, höherer Lebensstandard und bessere Ernährungslage lassen uns älter werden, die Lebenserwartung für Männer beträgt inzwischen 77 Jahre und für Frauen 80 Jahre.</p>
<p>Sie können Ihre Lebenserwartung übrigens berechnen:</p>
<p><a title="Lebenserwartung berechnen" href="http://www.medical-tribune.de/home/infotainment/tests/dr-longlife.html" target="_blank">http://www.medical-tribune.de/home/infotainment/tests/dr-longlife.html</a></p>
<p>Alterswissenschaftler gehen davon aus, das 120 Jahre in unseren Genen verankert sind &#8211; beim Menschen wird der Anteil der genetischen Disposition an der Lebenserwartung auf 20 bis 30 % geschätzt.</p>
<p>Dabei „jung zu bleiben“ ist nicht einfach.</p>
<p>Wohlgemerkt, eine Verlängerung der Lebensspanne erscheint vielen Menschen nur dann als sinnvoll, wenn auch die Lebensqualität für den gewonnenen Zeitraum entsprechend hoch ist. In diesem Zusammenhang ist meist von „gesundem“ oder „erfolgreichem“ Altern die Rede.</p>
<p>Dabei ist Altern  keine Krankheit sondern ein physiologischer Vorgang.</p>
<p>Allerdings: Viele Erkrankungen treten vor allem im höheren Lebensalter auf .</p>
<p>Die intellektuelle und körperliche Leistungsfähigkeit nimmt bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter ab. Pauschal gibt es einen Rückgang der körperlichen Leistungsfähigkeit um ca. 1%-1.5 pro Jahr ab dem 35. Lebensjahr. Kraft und körperliche Leistungsfähigkeit  spielen eine zentrale Rolle in der Entstehung altersassoziierten Erkrankungen. Durch das Altern bedingte zelluläre und daraus folgende organische Veränderungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Krankheit   zu sterben. <em>Typische Alterskrankheiten</em> sind viele Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Gehirngefäße, Bronchitis, Diabetes mellitusTyp II Osteoporose, Arthrose und auch Krebs.</p>
<p>Alterskrankheiten sind eine der Hauptursachen, warum die maximale Lebensspanne nur äußerst selten erreicht werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch eine Reihe von Verhaltensregeln, wie beispielsweise gesunde ausgewogene Ernährung, Verzicht auf Tabakkonsum und regelmäßige Bewegung, kann das  Altern beim Menschen minimiert werden.</p>
<p>Fünf Schlüsselfaktoren gelten als besonders bedeutsam:</p>
<p>1.Rauchen     2.Adipositas     3.Bluthochdruck    4.Diabetes     5.mangelnde regelmäßige Bewegung.</p>
<p>So liegt die Wahrscheinlichkeit einer 70-jährigen Person, 90 Jahre alt zu werden, zwischen 5 % und 54 %, je nachdem wie günstig oder ungünstig vorstehende Faktoren gegeben sind.</p>
<p>Für EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) wurden 20.244 Männer und Frauen zwischen 45 und 79 Jahren aus der britischen Stadt Norfolk, von denen keine Krebs– oder Herz-Kreislauf-Leiden bekannt waren, befragt und alle Todesfälle bis 2006 registriert.</p>
<p>Auf einem einfachen Fragebogen konnten die Probanden zwischen null und vier Punkte erzielen: Je einen für Nichtrauchen, Sport, moderaten Alkoholkonsum und fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Keinen Punkt in der Kategorie Bewegung bekam etwa, wer einen Bürojob hat und in seiner Freizeit keinen Sport treibt. Der Alkoholkonsum durfte nicht über zwei Gläsern Wein (oder einem halben Liter Bier) pro Tag liegen. Der Obst- und Gemüseanteil an der Ernährung wurde über den Vitamin-C-Spiegel im Blut bestimmt.</p>
<p>In durchschnittlich elf Jahren Nachbeobachtung hatten Probanden mit null Punkten eine viermal so hohe Sterbewahrscheinlichkeit wie Studienteilnehmer mit vier Punkten. Wer nicht raucht, etwas Sport treibt, nur mäßig Alkohol trinkt und täglich 5 Portionen Obst und Gemüse isst, lebte im Durchschnitt 14 Jahre länger als diejenigen, die all dies nicht taten.</p>
<p>Wer konsequent und selbstverantwortlich die wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren und deren Auswirkungen verringert, kann einen Großteil altersbedingter Beschwerden, insbesondere aus dem Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vermeiden oder zumindest die Folgeschäden stark mindern.</p>
<p><em>Bewegung</em> führt eben nicht nur zu einer besseren Belastbarkeit, regelmäßige Bewegung verhindert Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt vor <a title="Herzinfarkt im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/herzinfarkt/" target="_blank">Herzinfarkt</a> und <a title="Schlaganfall im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/schlaganfall/" target="_blank">Schlaganfall</a>. Regelmäßige Bewegung bremst den Alterungsprozess.</p>
<p>Die <em>Ernährung</em> bringt dann Gesundheit, wenn Vollkornprodukte, frisches Gemüse, Salate, Früchte, fettarme Milchproduktebevorzugt werden. Wenig Fleisch, eher Fisch, als Fette hauptsächlich Raps-oder Olivenöl gehören zu einer gesunden Kost. Ein moderater Alkoholkonsum(unter 20 g/Tag, entspricht1/8 l Wein oder 0,3 l Bier)kann sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Bei höherem Alkoholkonsum hingegen steigt das Risiko für eine Herzerkrankung und Krebs schnell an.</p>
<p>Darüber hinaus kommt es darauf an, Risikofaktoren rechtzeitig zu entdecken, die unbemerkt erheblichen Schaden im Körper anrichten und das Leben verkürzen. Ab 35 sollte als minimale Untersuchungen folgendes  machen:</p>
<p><em>Kontrolle des Blutdrucks</em>. Zielblutdruck in Ruhe gemessen  unter 140/90 mmHg. <a title="Bluthochdruck im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/bluthochdruck/" target="_blank">HoherBlutdruck</a> führt unbehandelt im Lauf der Jahrezu Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen.</p>
<p><em> Kontrolle des Cholesterins</em>. Cholesterin bzw. vor allem LDL-Cholesterin(Norm: unter 160 mg/dl für Gesunde, unter 130mg/dl für Gesunde mit weiteren Risikofaktoren,möglichst unter 70 mg/dl für Patienten mitHerz- oder Gefäßerkrankungen). Hohes LDL-Cholesterinschädigt die Gefäße und ist deswegen ein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.</p>
<p><em>Kontrolle des Blutzuckers.</em> Diabetes (Norm für den Nüchternblutzucker unter 116 mg/dl und nach den Mahlzeiten unter 160 mg/dl). Jeder, der zuckerkrank ist, ist hochgefährdet, weil Diabetes alle Organe schädigt.</p>
<p>Ab dem 35. Lebensjahr werden diese Untersuchungen von den Krankenkassen jedes zweite Jahr bezahlt.</p>
<p>Noch genauer  ist die zusätzliche<em> direkte Untersuchung des Herzens, der Organe und der Gefäße mit Ultraschall</em> sowie die Untersuchung einer Reihe weiterer <em>im Blut nachweisbarer Risikofaktoren</em>, insbesondere Lipoprotein a, Homocystein und das sogenannte hochsensitive CRP.</p>
<p>Diese feinen Methoden ermöglichen, nicht auf den Ausbruch einer Erkrankung zu warten sondern weit im Vorfeld eine riskante Konstellation zu erkennen.</p>
<p><strong>FAZIT</strong>: Die Chance, lang zu leben und gesund zu bleiben, hängt zum Großteil vom Lebensstil und dem rechtzeitigen Erkennen von Risikofaktoren ab.</p>
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<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/das-altern-beinflussen-wer-gesund-lebt-und-risikofaktoren-rechtzeitig-erkennt-lebt-besser-und-laenger/">Das Altern beinflussen &#8211; wer gesund lebt und Risikofaktoren rechtzeitig erkennt, lebt besser und länger</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie werden Herzrhythmusstörungen diagnostiziert?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bartels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Herzrhythmus Schwindel Synkope Herztod]]></category>
		<category><![CDATA[Herzrhythmusstörung Herztod]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Herzrhythmusstörung&#8221; (HRSt) beschreibt eine große Anzahl von Veränderungen des Herzschlages. Es gibt harmlose Herzrhythmusstörungen, es gibt gefährliche Rhythmusstörungen (Vorboten von Herzstillstand oder plötzlichem Herztod!). Sowohl harmlose als auch gefährliche HRSt  werden manchmal gar nicht gefühlt, umgekehrt können sowohl harmlose als auch gefährliche Herzrhythmusstörungen mit ganz erheblichen Beschwerden einhergehen. Grundsätzlich ist der Herzspezialist immer [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/wie-werden-herzrhythmusstoerungen-diagnostiziert/">Wie werden Herzrhythmusstörungen diagnostiziert?</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_33" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Praxis-2-039-blog.jpg"><img class="size-medium wp-image-33  " title="Praxis 2 039 blog" alt="Herzrhythmusstörungen" src="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Praxis-2-039-blog-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Art und Ursache der Herzrhythmusstörung sind vielfältig</p></div>
<p>Der Begriff &#8220;<a title="Herzrhythmusstörung im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/herzrhythmusstoerung/" target="_blank">Herzrhythmusstörung</a>&#8221; (HRSt) beschreibt eine große Anzahl von Veränderungen des Herzschlages. Es gibt harmlose Herzrhythmusstörungen, es gibt gefährliche Rhythmusstörungen (Vorboten von Herzstillstand oder plötzlichem Herztod!). Sowohl harmlose als auch gefährliche HRSt  werden manchmal gar nicht gefühlt, umgekehrt können sowohl harmlose als auch gefährliche Herzrhythmusstörungen mit ganz erheblichen Beschwerden einhergehen.</p>
<p>Grundsätzlich ist der Herzspezialist immer alarmiert, wenn ein Patient im Zusammenhang mit einem unregelmäßigen Herzschlag (damit ist  sowohl &#8220;zu langsam und mit Aussetzern&#8221; als auch mit  &#8220;zu schnell&#8221; gemeint)  Schwindel, Schwarzwerden vor den Augen oder gar Bewusstlosigkeit erlebt.</p>
<p>Liegt so eine Situation vor,  sollte sofort eine ärztliche Vorstellung erfolgen!</p>
<p>Im Umkehrschluss kann das Fehlen dieser Beschwerden leider  nicht auf die Harmlosigkeit Rückschlüsse erlauben, eine Abklärung ist auch hier geboten, hat aber etwas mehr Zeit.</p>
<p>Eine weitere Überlegung spielt noch eine große Rolle: viele Erkrankungen im Körper können auch bei völlig gesunden Herz zu Herzrhythmusstörungen führen, es muss also immer Alles im Auge behalten werden, der Ausschluss einer Herzerkrankung alleine ist zwar ein wichtiger Schritt, beendet aber oft nicht die Herzrhythmusstörungen.</p>
<p>Tatsächlich ist die einfachste und wichtigste Untersuchung die Anfertigung eines Elektrokardiogramms während der Herzrhythmusstörungen. Schwierig wird es bei Rhythmusstörungen,  die nur einmal pro Woche/Monat / Jahr  kurz auftreten. Trotzdem bietet diese <a title="Diagnostik in der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie/diagnose-therapie/spezielle-diagnostik/" target="_blank">Untersuchung</a> soviel Information – und ist gleichzeitig komplett schonend &#8211; dass man sie immer im Zusammenhang mit Herzrhythmusstörungen durchführen wird.</p>
<p>Meist wird dann auch rasch ein Belastungs-EKG empfohlen. Zum einen gibt es eine Reihe von Menschen bei denen Herzrhythmusstörungen nur unter der Belastung auftreten, zum anderen hilft diese Untersuchung eine der häufigsten Ursachen gefährliche Herzrhythmusstörungen aufzudecken : koronare Herzerkrankung, also Durchblutungsstörung am Herzmuskel .</p>
<p>Aus ähnlichen Überlegungen wird meist eine <a title="Herz Ultraschall in der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie/diagnose-therapie/ultraschall/" target="_blank">Ultraschalluntersuchung des Herzens</a> erfolgen, sehr viele Herzerkrankungen verrraten sich alleine schon hier oder eben durch die Kombination der Ultraschalluntersuchung und der körperlichen Belastung .</p>
<p>Eine weitere sehr wichtige Rolle nimmt die Aufzeichnung eines EKGsüber 24 oder 78 h ein, ebenso stehen Aufzeichnungsgeräte zur Verfügung,  die eine ganze Woche mitgegeben werden können, schließlich auch Aufzeichnungsgeräte in der Größe einer Scheckkarte , die der Patient für Wochen oder gar Monate erhalten kann .</p>
<p>Mithilfe dieser Untersuchungen, und wie oben beschrieben, mit offenem Blick für Veränderungen außerhalb des Herzens (  zum Beispiel der Schilddrüse oder einer Entzündung im Körper oder der Nebenwirkung von Medikamenten oder den Mangel von Mineralien usw. usw.)  gelingt es in den allermeisten Fällen, die Art und die Ursache der Herzrhythmusstörungen zu bestimmen.</p>
<p>Erst dann kann die Behandlung erfolgen!</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/wie-werden-herzrhythmusstoerungen-diagnostiziert/">Wie werden Herzrhythmusstörungen diagnostiziert?</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Therapie der koronaren Herzerkrankung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 12:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bartels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[KHK]]></category>
		<category><![CDATA[koronare Herzeerkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[NSTEMI]]></category>
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		<category><![CDATA[Risikofaktoren]]></category>
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		<category><![CDATA[Stent]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die schlechte Nachricht vorweg: eine Heilung der koronaren Herzkrankheit durch eine vorübergehende Behandlung ist leider nicht möglich. Nun aber die gute Nachricht: werden eine Reihe von Empfehlungen für Lebensstil, die Einnahme von Medikamenten, die Durchführung von Kontrolluntersuchungen und schließlich das Erkennen von Warnsymptomen umgesetzt, ist ein langes und aktives Leben mit koronarer Herzerkrankung nicht nur [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/therapie-der-koronaren-herzerkrankung/">Therapie der koronaren Herzerkrankung</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_38" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Praxis-1-012-optimiert2.jpg"><img class="size-medium wp-image-38" title="Praxis 1 012 optimiert" alt="" src="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Praxis-1-012-optimiert2-199x300.jpg" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ultraschalluntersuchung der Herzdurchblutung</p></div>
<p>Die schlechte Nachricht vorweg: eine Heilung der <a title="Koronare Herzkrankheit im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/koronare-herzkrankheit" target="_blank">koronaren Herzkrankheit</a> durch eine vorübergehende Behandlung ist leider nicht möglich. Nun aber die gute Nachricht: werden eine Reihe von Empfehlungen für Lebensstil, die Einnahme von Medikamenten, die Durchführung von Kontrolluntersuchungen und schließlich das Erkennen von Warnsymptomen umgesetzt, ist ein langes und aktives Leben mit koronarer Herzerkrankung nicht nur möglich sondern sehr wahrscheinlich.</p>
<p>Natürlich ist hier die Situation jedes einzelnen Menschen  individuell zu berücksichtigen, es bleibt aber bei der oben gemachten Grundaussage.</p>
<p>Im Folgenden erfahren Sie, worauf es ankommt:<br />
<strong>Empfehlungen für den Lebensstil:</strong></p>
<p><strong>Aktiver Lebensstil !</strong> Ausdauerbelastungen ( zum Beispiel flottes spazieren gehen,Walking, Radfahren, Schwimmen an fünf Tagen der Woche für jeweils 1 h (auch aufzuteilen in zweimal 30 min oder zweimal 20 min) sind als Minimum anzusehen, 10 h in der Woche sind das Optimum, eine weitere Steigerung führt zu keiner besseren Gesundheit.<br />
<strong>Gesunde Ernährung!</strong> Normalisieren Sie Ihr Körpergewicht durch eine kontinuierliche Optimierung der Ernährung, nicht durch eine Crashdiät oder ähnliches! Wenn Sie deutliches Übergewicht haben suchen sie professionelle Hilfe! Achten Sie bei der Auswahl der Lebensmittel auf den Gehalt an tierischem Fett und ungesättigten Fettsäuren als besonders ungünstiger Bestandteile und auf der anderen Seite auf Obst und Gemüse in praktisch jeder Form sowie Omega III Fettsäuren!</p>
<p>Raucher sollten unbedingt aufhören,  zu rauchen .</p>
<p>Blutdruck und eventuell vorhandener zu hoher Blutzucker sollen regelmäßig von Spezialisten überprüft und optimiert werden !</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Medikamente</strong></p>
<p>Die Medikamente haben vor allem einen Zweck: seit Jahrzehnten haben  Studien eindrucksvoll belegt, das die Patienten, die ihre Tabletten auf Dauer regelmäßig einnehmen, signifikant weniger erneute Verengungen der Herzkranzgefäße, signifikant <strong>weniger erneute Herzinfarkte</strong> und schließlich signifikant <strong>weniger plötzliche Herztodesfälle</strong> erleiden! Die Standardmedikation umfasst Acetylsalicylsäure, ein Statin zur Cholesterinsenkung (auch bei normalen Cholesterinwerten!), einen Betablocker und einen ACE-Hemmer, beides auch bei normalen Blutdruckwerten! Zusätzlich zum gesunden Lebensstil – siehe oben – bewirken diese Substanzen eine Verlangsamung des Fortschreitens der koronaren Herzerkrankung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die sinnvollen <a title="Vorsorgeuntersuchungen in der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/vorsorge/check/" target="_blank">Vorsorgeuntersuchungen</a></strong></p>
<p><strong>Basis</strong>: die regelmäßige Messung des Blutdrucks durch den Patienten, einmal im Jahr die Kontrolle der Blutwerte Cholesterin , Leberwerte, Nierenwerte, Blutzucker, Blutbild , einmal im Jahr Belastungs EKG und ärztliche Untersuchung und Beratung</p>
<p><strong>Optimale Vorsorge</strong> : zweimal jährlich Belastungsuntersuchung, einmal Belastungs EKG  sowie <a title="Herz Ultraschall in der praxis westend" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/kardiologie.php?cat=ultraschall" target="_blank">Herz Ultraschall</a>  und einmal die so genannte Streßechokardiographie ( hier wird während einer Belastung mit dem Standfahrrad mit Ultraschall die Herzdurchblutung gemessen ) , ausführliche Untersuchung des Blutbildes, Bestandsaufnahme des Grades der Elastizität und/oder Verkalkung an der Halsader und an der Bauchschlagader im Verlauf .</p>
<p><strong> Die Warnsymptome</strong></p>
<p>Auch wenn man alles richtig macht, kann es zu einer erneuten Verengung eines Gefäßes kommen . Dieses kann &#8220;von jetzt auf jetzt&#8221; passieren, nur<strong> sofort 112</strong> anzurufen bringt hier  schnell Sicherheit ! Darum ist es für jeden Patienten mit koronarer Herzerkrankung wichtig, zu wissen,  wann er den Notarzt rufen muss: <strong>Beschwerden im Brustkorb</strong>, egal wohin sie ausstrahlen ( Hals , Unterkiefer, Schultern, linker Arm, rechter Arm ) , egal wie (ob brennend stumpf spitz)  zusammen<strong> mit Schweißausbruch , Blässe , Übelkeit oder Erbrechen</strong> sollten sie immer veranlassen , 112 zu wählen und das Stichwort &#8220;Brustschmerz&#8221; angeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/therapie-der-koronaren-herzerkrankung/">Therapie der koronaren Herzerkrankung</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Genauigkeit von Blutdruckmessgeräten</title>
		<link>http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/genauigkeit-von-blutdruckmessgeraten/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bartels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruckmessgeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Hochdruckliga]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenmessung Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Gütesiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wurde ein zu hoher Blutdruck festgestellt, ist eine der wichtigsten Kontrollen die Eigenmessung des Blutdrucks durch den Patienten. Vieles hängt davon ab, dass diese Messung genau sind. Nicht alle in den Apotheken oder sonst wo verkauften Blutdruckmessgeräte Messen besonders genau. Die Deutsche Hochdruckliga hat hierfür extra ein Gütesiegel verliehen, auch 2011 wurden wieder Geräte besonders [...]</p><p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/genauigkeit-von-blutdruckmessgeraten/">Genauigkeit von Blutdruckmessgeräten</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wurde ein <a title="Bluthochdruck im Glossar der praxis westend nachschlagen" href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/glossar/bluthochdruck/" target="_blank">zu hoher Blutdruck</a> festgestellt, ist eine der wichtigsten Kontrollen die Eigenmessung des Blutdrucks durch den Patienten. Vieles hängt davon ab, dass diese Messung genau sind. Nicht alle in den Apotheken oder sonst wo verkauften Blutdruckmessgeräte Messen besonders genau. Die <a title="Deutsche Hochdruckliga  - Website" href="http://www.hochdruckliga.de/" target="_blank">Deutsche Hochdruckliga</a> hat hierfür extra ein Gütesiegel verliehen, auch 2011 wurden wieder Geräte besonders empfohlen. Wir raten, ausschließlich Geräte aus dieser &#8220;Positivliste&#8221; zu benutzen.</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog/2012/genauigkeit-von-blutdruckmessgeraten/">Genauigkeit von Blutdruckmessgeräten</a> stammt von <a href="http://www.kardiologie-praxiswestend-berlin.de/blog">Blog der praxis westend Berlin</a>.</p>]]></content:encoded>
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